Es ist ein ganz normaler Tag wie jeder andere auch. Du sitzt vor deinem Computer, checkst deine Seite bezüglich Besucherstatistiken in Google Analytics und dann….

…BOOM…

Ein unglaublicher Besucheranstieg, wie aufregend oder?

Google ranked dich jetzt anscheinend um einiges höher und du freust dich auf jede Menge Besucher!

Aber woher kommen die Besucher eigentlich?

…BOOM…

Es sind Referrals, genauer gesagt Spam-Referrals… schade, zu früh gefreut.

Inhaltsverzeichnis:

– Sind Spamreferrals gefährlich?
– Haben Spamreferrals einen Einfluss auf meine Rankings?
– So entfernst du Spamreferrals aus Google-Analytics
– Alternative Blockierungsmethoden

Wie gefährlich sind diese Spamreferrals?

Sie sind nicht gefährlich, da will nur jemand auf seine Seite aufmerksam machen. Bedenklich wird es allerdings wenn diese Spambots einen massiven Traffic verursachen.

Haben Spamreferrals einfluss auf meine Rankings in einer Suchmaschine?

Es ist bekannt das dass Nutzerverhalten ebenfalls in die Bewertung einfließt. Je geringer die Absprungsrate und je höher die Verweildauer auf deine Webseite, desto besser für dich und deine Rankings.

Jetzt ist aber so ein Spamreferral nicht mal 1 Sekunde auf deiner Webseite, dass ergibt eine Absprungsrate von 100 % und von irgendwelchen Interaktionen brauchen wir erst gar nicht reden.

Auf der Suche nach der Antwort konnte ich leider nicht’s genaueres dazu finden. Dafür gibt es aber Methoden um diese Spamreferrals auszusperren. Man kann nämlich in der .htaccess Datei Befehle zum blockieren dieser Verweise schreiben. Da mich das ganze auch selber getroffen hat, habe ich allerdings etwas festgestellt.

Nachdem ich die Blockierungsbefehle in die .htaccess Datei geschrieben habe und dennoch Spamreferrals in Google-Analytics feststellen konnte, habe ich zeitweise den Google-Analytics-Tracking-Code von meiner Webseite entfernt.

Und siehe da, trotzdem konnte ich an den Tagen Referral-Spam-Besucher feststellen. Schon komisch oder?

Das kann nur bedeuten das jemand meinen Tracking-Code bzw. die Tracking-ID benutzt.

Im Umkehrschluss heißt das, dass diese Bots deine/meine Seite nicht wirklich besuchen. Daher sollte das ganze auch keinen Einfluss auf die Rankings besitzen.

Inwiefern Google Spambots überhaupt unterscheiden kann, kann ich leider nicht sagen. Google braucht auch kein Google-Analytics um das Nutzerverhalten zu analysieren. Google Analytics ist ausschließlich für dich gedacht.

Wie kann ich Spambots aus Google Analytics aussperren?

Aber gut, konzentrieren wir uns eher darauf wie wir dieses Problem nun lösen. Es ist wirklich sehr einfach und schnell erledigt. Dazu gehst du einfach in Google Analytics und:

Google Analytics bietet zudem noch eine weitere Einstellung um Bots und Spyder’s auszuschließen:

Das war’s dann auch schon und damit sind Spamreferrals vorerst adé. Leider bleibt einem nichts anderes übrig als immer wieder zu Kontrollieren ob sich neue Domains eingeschlichen haben.

Spambots aussperren – Alternativmethode mit .htaccess

Wie bereits angesprochen kann man Spambots aussperren indem man Blockierungsbefehle in die .htaccess Datei schreibt. Die Voraussetzung das dass ganze funktioniert ist das deine Seite wirklich besucht wird. Einfach Codezeilen in die .htaccess Datei kopieren, mit deinen Referralverweisen austauschen und fertig.

Variante 1:

Alles was jetzt innerhalb des Verweislinks z.B. das Wort „econom“, „ilovevitaly“ oder „darodar“ beinhaltet wird in Zukunft auf die eigene beworbene Seite zurückverwiesen.

Wer den Zugriff komplett blockieren will um Traffic zu vermeiden der kann anstatt:

folgendes eingeben:

Variante 2:

Für jeden Verweis werden diese 4 Zeilen kopiert und die Adresse einfach ausgetauscht.

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